another journey...

Fiji

Lang ists her seit dem letzten blog eintrag, was unter anderem daran liegt, das die internet auf den inseln kaum verfügbar ist...aber der reihe nach.

 

In fiji angekommen schlägt uns nach dem eher kalten neuseeland warme meeres luft entgegen was uns sofort sehr sympathisch ist. Noch im flughafen rüsten wir uns mit einer lokalen prepaid karte aus und fahren direkt mit dem bus 4h (auf der karte sieht irgendwie alles immer kleiner aus...) nach suva. Die anfängliche sympathie beginnt bereits zu wanken als wir von einer regenflut in die nächste geraten, aber man sagt uns, dass sei auf der hauptinsel, vanua levu (levu heisst gross) normal. In suva, die grösste stadt im süd pazifik, angekommen, sind wir auch plötzlich froh um den regen, da die hohen temparaturen sonst kaum ertragbar wären. Die wunderbare fijianische gastfreundschaft lernen wir bereits in der ersten unterkunft kennen, und kommen zum ersten mal in kontakt mit "fiji time" als wir die fähre buchen wollen, welche uns nach taveuni (eine insel mitten auf der datumsgrenze) bringen soll. nach 5 unterschiedlichen auskünften erfahren wir, das die nächste fähre erst in 2 tagen bereit ist. Die geplante abfahrt um 10 uhr abends verschiebt sich wegen fiji time auf kurz nach mitternacht und die geplanten 14h fahrzeit mit 2 aus/einlade stopps werden plötzlich zu knapp 26h. Der transfer zur insel qamea verpassen wir natürlich und wir übernachten gezwungenermassen, aber im nachhinein sehr gerne in der partner lodge tuvununu auf taveuni. Wir lernen das traditionelle getränke von fiji kennen -kava. Kava ist ein wurzelgetränk einer pfefferpflanze, sieht aus wie schlammwasser und schmeckt auch in etwa so. Interessanter ist die wirkung. Früher haben sie das zeugs getrunken um mit den göttern zu sprechen (...ist das nicht auch wie die indianer mit marijuana?) der effekt ist auf jedenfall vergleichbar, obschon wir in der ersten nacht nach ca. 3 schalen noch nicht wirklich etwas spüren. Wir verbringen den abend singend mit mitreisenden und dorfbewohner kava trinked und beginnen uns "fiji" zu fühlen.

 

Am nächsten tag tag gehts weiter nach qamea (you tell when you read....wir warten 3h..) und hüpfen mit einem englische paar in einen minibuss. Nach 5min halten wir an einem laden (wir brauchen wasser fürs auto) nach weiteren 3min halten wir an einem anderen laden (wir brauchen wasser für auf die insel) wir fahren ohne wasser zurück zur lodge weil sie das geld vergessen haben...wir fahren zurück zum laden und anschliessend zum bootsstrand (ohne wasser...??) die überfahrt in einer nussschale ist kurz aber heftig und nass. Wir können die hütten von maquai bereits sehen, statt zum strand drehen wir ab und fahren ins offene meer hinaus...nach einigen minuten nähern wir uns einem anderen boot, wir müssen umsteigen (von nussschale zu nussschale)...der grund: durch die ganzen verzögerungen (fiji time) haben wir die flut verpasst und müssen mit einem flacheren boot durch das korallenriff...wir haben glück und sehen ganz nach die giftigste schlange der welt (schwarz-weiss geringelt, an land und im wasser zuhause ) ihr gift tötet innerhalb von 10 minuten...

 

Auf qamea können wir uns zum ersten mal etwas erholen und verbringen 4 tage schlafend, lesend, schnorkelnd, fischend, essend und singend. Der papaya song (video oder link folgt) war nebendem fischfang und rum mit kokossmilch in kokossnüssen das highlight...und natürlich viel kava am abend. An einem abend habe ich etwas übertrieben und die volle wucht der kava wirkung erfahren...und mich bereits auf den nächsten abend gefreut.

 

Nach einigem hin und her ob die fähre am montag (welcher tag ist heute??) ablegt oder nicht, machen wir uns auf den weg zurück nach suva. Da die ventilation in den kabinen nicht funktionieren verbringen wir die mit den einheimischen am boden. Dank einer ausgearteten kava session (man sollte kava nicht mit alkohol mischen) ist die überfahrt von 24h in guter gesellschaft kurzweilig. In suva nehmen wir (nach einer ausgiebigen dusche) den buss nach nadi, wo wir ein katamaran der uns zu den berühmten yasawa inseln bringen soll, erwischen wollen. Völlig in fiji time feeling rennen wir nach einem 5min einkauf im hardrock cafe ( wass? Fiji hat ein hardrock?)  auf das pünktlich ablegende schiff. 

 

Die erste station ist korovou. Eine kleine bungalow anlage am palmenstrand. Es gibt fixe menus am morgen mittag und abend, welche mit einer holztrommel angekündet werden. Die freizügigen 20-jährigen schwedinnen bieten mann ebenso was fürs auge wie die muskelbepackten inselbewohner mit v-shape körper für die frauen.

 

Nach 2 tagen fahren wir ein paar inseln weiter zur allseits gerühmten oarsmans lodge auf nacula island (eine insel neben dem drehort der filme the blue lagoon). Hier finden wir den paradisischen strand wie auf postkarten. Weisser sand (je nach licht), türkises meer und farbige riffs zum schnorcheln. Wir verbringen 3 tage am schönsten strand den wir je gesehen haben.

 

Die reise mit dem katamaran bringt uns weiter ins octopus resort, wo unter palmen bei sonneuntergang und vonu bier dieser bericht ensteht. Morgen beginnt der advanced open water kurs und kim hat sich für massagen und cocktails entschieden.

 

Liebe grüsse aus dem paradies:-)